Nachhaltiger Wohnungsbau im Bestand

Malerviertel – Starkenfeldstraße/Katzheimerstraße Modellvorhaben des experimentellen Wohnungsbaus

INSTAGRAM #stadtbaubamberg

Verfolgen Sie unsere Aktivitäten im Malerviertel auf Social Media!

STADTBAU BAMBERG

Ein zweites Leben für die schwarzen Dächer im Bamberger Malerviertel

Die großen Gebäude zwischen der Starkenfeldstraße, der Katzheimerstraße und dem Berliner Ring sind vielen Bambergerinnen und Bambergern als „schwarze Dächer“ ein Begriff. Es handelt sich dabei um fast 250 Wohnungen in zwei großen Einheiten mit mehreren mehrgeschossigen Wohngebäuden. Die Mehrfamilienhäuser wurden in der ersten Hälfte der 1980er Jahre im sozialen Wohnungsbau errichtet. Da die Straßennamen (Katzheimer, Treu, Scheubel) in dem Quartier sich auf in Bamberg tätige Maler beziehen, hat sich als Bezeichnung für das Gebiet der Name “Malerviertel“ etabliert.

Das Viertel ist Bestandteil des Förderprogramms „Soziale Stadt“. Das Stadtteilmanagement Starkenfeld und das Stadtteilzentrum „Löwenzahn“, die sich beide in dem Gebäudekomplex befinden, sind wichtige Leuchttürme in diesem Viertel.

In der bauzeitlich konzipierten Quartiersmitte rund um die Gebäude in der Katzheimerstraße 1 und 3 waren vor Jahrzehnten Geschäfte des täglichen Bedarfs wie ein Supermarkt und eine Apotheke eingeplant. Allerdings sind in den letzten Jahren größere Nahversorger im unmittelbaren Umfeld neu gebaut worden, so dass inzwischen das Stadtteilzentrum in den ehemaligen Supermarkt eingezogen ist. Für den tatsächlichen Bedarf für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen bei den Hausaufgaben oder eine Kleinkind-Krabbelgruppe sind diese Räume nicht optimal. Außerdem fehlen attraktive Außenflächen.

Der gesamtes Wohnungsbestand der Stadtbau soll bis 2045 klimaneutral werden. Durch die energetische Sanierung und den Anschluss an die grüne Fernwärme können allein in dieser Wohnanlage 242 Wohnungen im Bestand CO2-neutral werden. Die Erneuerung der Außenfassade (Dämmung, Austausch Fenster und Türen, Balkone) kann zu zusätzlichem Einsparpotential führen und so auch die Nebenkosten bei den Mieterinnen und Mietern langfristig niedrig halten.

Die schwarzen Dächer das Malerviertels in Bamberg
Das Malerviertel in Bamberg prägt das Stadtbild am Berliner Ring
Das Malerviertel in Bamberg von oben – historische Aufnahme
Also wird es nun endlich Zeit für eine großangelegte Sanierung der Bestandsgebäude und für neue Ideen zur Quartiersmitte!

Die STADTBAU BAMBERG wurde mit dem Projektantrag „Ein zweites Leben für die schwarzen Dächer - Anpassung eines Wohnquartiers aus den 1980er Jahren an die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“ als eines von zehn Modellvorhaben des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr ausgewählt. Thema des Vorhabens ist: „Weiternutzen. Weiterentwickeln. Weiterbauen. Nachhaltiger Wohnungsbau im Bestand.“

„MEIN MALERVIERTEL – so stelle ich mir die Zukunft meines Quartiers vor...”

Seit Mai 2024 fragen wir die Ideen und Wünsche der Bewohner:innen ab. In einem ersten Schritt erhielten alle Mieter:innen in dem Quartier Postkarten, auf denen sie uns mitteilen konnten, welche Räume im Viertel fehlen, was sie sich für die Außenanlagen wünschen oder welche Verbesserungsvorschläge sie darüber hinaus haben. Wünsche und Anregungen können auch per E-Mail an malerviertel@stadtbau-bamberg.de gerichtet werden. Die Ideen aus der Anwohnerschaft fließen in die Machbarkeitsstudie ein.

Einen Zeitplan für die Umsetzung einer auf den Wettbewerb folgenden konkreten Sanierung der Wohnblöcke gibt es noch nicht. Die Umsetzung ist abhängig von den Ergebnissen des Wettbewerbs und von staatlichen Fördermitteln für die Sanierung von Bestandsimmobilien.

STADTBAU GMBH BAMBERG · E.T.A.-Hoffmann-Platz 2 · 96047 Bamberg

STADTBAU GMBH BAMBERG
E.T.A.-Hoffmann-Platz 2
96047 Bamberg